Zustände in der Hypnose

ln Trance ist es möglich, Veränderungsprozesse im Unterbewusstsein anzuregen, die im Wachzustand nur schwer erreichbar sind.

Durch Hypnose können wir Menschen in unterschiedliche Trancetiefen führen. Für die verschiedensten Anliegen oder Themen gibt es auch die verschiedensten Trancetiefen und Trancearten.

 

Hypnotische Trancearten sind:

Wachtrance: Ein Zustand, in dem unser Klient zwar wach scheint, aber dennoch auf unsere Suggestionen reagiert.

Entspannungstrance: Bei einer Entspannungstrance empfindet unser Klient vor allem eine körperliche  Entspannung.   Das Bewusstsein kann, muss aber dabei nicht verändert sein.

Tieftrance: Die Tieftrance gilt als ein besonderes Phänomen. Sie ist der Zustand maximaler Entspannung. Wenn unser Klient in einer Tieftrance ist, ist er absolut schmerzfrei und das so, dass selbst ein operativer Eingriff stattfinden könnte. Der Hypnotisand ist zu 100% suggestibel, das heißt, er reagiert auf alle Suggestionen, die ihm oder ihr durch den Hypnotiseur gegeben werden. Die Tieftrance soll an dieser Stelle noch ein mal gesondert erläutert werden. Es handelt sich bei ihr nicht um eine einzelne, gesondert steh ende Tranceart, sondern um einen Begriff, der eine besonders intensive Wirkung hat.

Interaktive Trance: ln einer interaktiven Trance erleben wir in körperlicher Entspannung eine Art ,,inneren Film“ und können verschiedene Fantasiereisen auf allen sinnesebenen erleben.

Körperorientierte Trance: Bei dieser Tranceart kommt es zu keinen Bewusstseinsveränderungen. Es lassen sich hier zum Beispiel der Puls, die Steuerung einzelner Muskelgruppen oder aber die wahrgenommene Temperatur beeinflussen.

Somnambulismus: Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Art ,,Schlafwandeln“. lm Gegensatz zur interaktiven Trance kann der Hypnotisand real wirkende Sinnesreize wahrnehmen und dennoch bleibt die körperliche Aktivität erhalten. Aus neurologischer Sicht handelt es sich um eine von außen herbeigeführte Art ,,REM-Schlaf“, bei der jedoch die typische schnelle Augenbewegung aussetzt.

Verhaltensverändernde Trance: Bei dieser Art der Trance lassen sich bestimmte Verhaltensmuster in der rechten Gehirnhälfte (rechte Hemisphäre) verändern. Unsere rechte Gehirnhälfte steuert die linke Körperseite, unsere Kreativität, die Intuition, das Vorstellungsvermögen, Ideen, die räumliche Wahrnehmung, die Wahrnehmung des ,,Großen Ganzen“, die gleichzeitige ,,Bearbeitung“ mehrerer Vorgänge, die visuelle Wahrnehmung, und ist dafür zuständig, sich an Liedmelodien  zu erinnern. Es lässt sich festhalten: Die rechte  Gehirnhälfte ist bildlich-emotional-ganzheitlich.

Die linke hingegen ist sprachlich-rational-analytisch-sequenziell.  Die verhaltensverändernde Trance ist die klassische Trance in therapeutischen   Settings, die den Zweck hat, bestimmte Verhaltensweisen zu verändern (z.B. Rauchverhalten, Essverhalten, Ängste, Denkmuster, … ) Zu Coachingzwecken ziehen wir dann auch in dieser  Trance die linke Gehirnhälfte mit dazu.

 

Theoretisch könnte man noch weitere Trance-Arten hinzufügen. Da aber, wie bereits vorher beschrieben, jeder Mensch eine Trance anders erlebt und wahrnimmt, macht das strikte Gliedern einzelner Trancearten nicht viel Sinn.

Meist treten unterschiedliche Arten der Trance unter Hypnose als Mischtrance auf.

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